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Corona-Ketzerei

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Wenn man sich Fakten zur Grippe hernimmt und Vergleiche zu Corona anstellt, bewegt man sich ja schon auf dem sprichwörtlich dünnen Eis. Coronaleugner, Verschwörungstheoretiker und Nazi sind ja noch die harmlosesten Keulen, die in diesem Zusammenhang geschwungen werden. Da muss man sicherlich schon gefestigt sein, um offen aufrecht zu seiner Meinung zu stehen. Da ist mir sicherlich die in mitteldeutschem Erziehungsheim antrainierte Härte schon sehr hilfreich. Ich habe es mir weder in Kollektiven noch Dogmen gemütlich gemacht. Gegen den Strom war schon immer die Devise, besonders wenn der Strom sichtbar eine unsinnige Richtung einschlug.

Ich bin gewiss nicht der Typ der sagt, „hab ich es nicht gesagt“, aber wenn viele Dinge sich später als wahr herausstellten, die im öffentlichen Duktus stets stur negiert wurden, festigt man seine Ansichten bezüglich Unangepasstheit. Damals konnten mich meine Eltern mal, die Klassenlehrerin und die Pionierleiterin mal, der Direktor mal und ganz ehrlich, die plumpen lobbyistischen Flachpfeifen im Reichstag mit ihrer ganzen Entourage, den Steigbügelhaltern und Stiefelleckern können mich heute ebenso. Ein sich diesem Wahnsinn unterwerfen, geht einfach nicht. Alles was passiert, schreit meinen Intellekt förmlich an. Wie könnte ich gebückt gehen?

Zurück zur Influenza. Vergleicht man die die Influenzanachweise des RKI für 2016/2017 und 2017/2018 kann man feststellen, dass die jährliche Grippewelle so in etwa von KW45 des Vorjahres bis KW14 des Folgejahres andauert. Der Maximalausschlag liegt durchschnittlich zwischen KW 7 und 9, also etwa Mitte Februar bis Anfang März.

Quelle: https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/NRZ/Influenza/influenza_node.html

Weiterhin lässt sich nach Recherche sagen, dass die Influenza in unterschiedlichen Jahren unterschiedliche Ausprägungen hat und unterschiedliche Risikogruppen bedient. Mal trifft es besonders die Kindergartenkinder (bspw. waren 2011/2012 27% der Influenzabetroffenden Kinder unter 5 Jahren, dafür nur 7% in der Saison 2009/2010), mal trifft es die Nicht-mehr-Berufstätigen (ich mag Rentner nicht gendern), die bspw. 2017/2018 mit 25% die größte betroffene Patientengruppe darstellte, während diese 2009/2010 nur 2% ausmachte.

Dass die Grippeschutzimpfung ohnehin nur ein Roulettespiel ist, da bei Beginn der saisonalen Impfstoffproduktion nicht klar ist, welche Mutante (ja, gibt es auch bei „normalen“ Grippeviren) dieses Jahr auf den Plan treten wird, wird Ihnen jeder normale Arzt bestätigen. Somit wage ich ganz oberflächlich zu behaupten, dass eine Erkrankung von Zusammensetzung der Virenstämme und eventuellen Immunitäten aus bisheriger Erkrankungshistorie zusammenhängt. Dies ist mangels eines medizinischen Studiums allerdings lediglich eine persönliche Vermutung. Also verwundert es mich nicht im Geringsten, dass die ältere Bevölkerung 2020 übersurchschnittlich betroffen war, dieses Jahr wird es wahrscheinlich wieder eine andere Gruppe überproportional treffen.

Betrachten wir nun die Zombieseuche mit nationaler Tragweite 2020, kann man auf der Seite des RKI nachlesen, dass der Peak am 16. März des Vorjahres war, sprich an dem Tag, an dem der erste Shutdown über das vereinigte Wirtschaftsgebiet ausgeschüttet wurde. Ein Schelm, wer Vorsatz darin erkennt. Selbstverständlich wäre es äußerst naiv, daran zu glauben, dass der verordnete Shutdown der Grund war, dass bereits ab dem 17. März das Infektionsgeschehen sichtbar positiv beeinflusste, dennoch sank die Zahl der positiv Getesteten ab dem 16. März kontinuierlich. Da die Inkubationszeit laut der Wissenschaft höher als einen Tag liegt, die meisten Studien sprechen von einem Median um die 5, 6 Tage, liegt auf der Hand, dass auch ohne all die wirtschaft- und gesundheitsschädigenden Maßnahmen nicht für den Rückgang verantwortlich sein können.

Somit liegt doch die Vermutung nahe, dass die Pandemiewelle numero uno, ganz wie die jährlichen Grippewellen, auch ganz ohne die Grundrechtseingriffe und das Errichten des Corona-Knasts durch Merkel, Lauterbach, Spahn und Konsorten, abgeflaut ist. Nur um mal Korrelation und Kausalität irgendwie in Einklang zu bringen.

Natürlich ist dies keinesfalls eine Kritik an unsere allwissende Politikerkaste. Die tun schlicht immer das Richtige und immer mit Augenmaß. Nur leider hat das SARS-CoV-2 das noch nicht akzeptiert und macht weiter einfach, was es will. Und zieht bitte keine Vergleiche zur Klimapolitik – how dare you, wintertime?

Und nun möge mich die neocoronale Kirche wegen schändlicher Ketzerei auf dem Scheiterhaufen verbrennen. Ich bekenne mich offen dazu, gegen §98 und §106 StGB der DDR verstoßen zu haben, indem ich ungesetzliche Nachrichten sammle und auswerte oder gar staatsfeindliche Hetze betreibe. Ich bitte um die Einweisung nach Bautzen, da bin ich wenigstens nicht der Gefahr des systemtreuen Hinterhertrabens ausgesetzt. Was wünsche ich mir das Mittelalter zurück, da wäre ich wenigstens wegen Ketzerei gegen die neucoronische Kirche auf dem Scheiterhaufen verbrannt worden. Das hätte in diesen (sozial) kalten Zeiten wenigstens gewärmt.

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