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Sei Europäer!

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Es treibt einem an manchen Stellen wirklich einen Kloß in den Hals. Und es versetzt einen in Wut, wie akribisch die Stümper in Regierungen und EU Beamtenapparat diesen wunderschönen, faszinierenden Kontinent haben ausbluten und verkommen lassen, im nationalen, wie im kontinentalen Sinne.

Es kommen immer noch zu wenig Aufschreie in Deutschland. In Südeuropa brennt die Hütte, das Volk geht auf die Straße und hier sagt der Polizist im Interview: „Natürlich ist es Scheiße, ich mach es nur noch, weil ich das Geld brauche.“ DAS IST SKLAVENTUM!
Wenn wir:
  • nicht schleunigst begreifen, dass wir nur in der Gemeinschaft stark sind und letztendlich alle das gleiche Ziel haben, nämlich leben (in allumfassender Bedeutung),
  • es nicht verinnerlichen, dass durch unser Schweigen und das Ausblenden unangenemer Wahrheiten eine Gruppe von macht- und geldgierigen Hyänen legitimiert wird, einfach so weiter zu machen,
  • nicht verstehen, dass die Hetze und das Aufwiegeln gegeneinander (links gegen rechts, Katholiken gegen Evangelen, Europäer gegen Flüchtlinge) nur dazu dient zu entzweihen, anstatt souverän zu sein,
  • nicht endlich erkennen, dass wir uns in Zeiten von „Versicherungen für alles“ entzweit haben, den Zusammenhalt auf den kleinsten gemeinsamen Nenner geschrumpft haben,
  • nicht realisieren, dass Eigenverantwortung statt Subvention und Reglementierung die einzige Möglichkeit für wirkliche Freiheit ist,

dann haben wir Europa verloren.

Wir haben selbst nach dem dunklen Zeitalter zweier Weltkriege soviel Wunderbares geleistet. Wir sind zusammengewachsen und haben uns im Freudentaumel einlullen lassen. Wir haben die Wachsamkeit gegenüber denen einschlafen lassen, denen wir unseren Kontinent in die Hände gelegt haben um den Frieden dieser stolzen, kultur-, ethnien-, geschichts- und ja, auch kriegreichen Nationalstaaten zu wahren. Wir haben unser Streben nach Wissen, Aufklärung, Innovation, Humanismus und Empathie in Cola, Hamburger, Bergen von Elektronikschrott und „Bauer sucht Frau“ erstickt.

Wir passen uns wunderbar in nationale und europäische Gesetzgebung ein, damit wir flutschen, wie ein produktives Getriebe. Wir nehmen Gesetzgebungen zum Krümmungsgrad von Gurken, Normierung von Saatgut, Leistungsaufnahme von Staubsaugern und Handel von CO2-Zertifikaten hin, während internationale Großkonzerne auf unserem Kontinent genmanipuliertes Saatgut vertreiben, dass resistent gegen die ebenso vertriebenen, nachweislich krebserregenden Pestizide ist.

Wir lassen zu, dass die Eurokraten die schwer erarbeiteten europäischen Steuergelder in dunkle Löcher zur Rettung der privaten Finanzwirtschaft fließen lassen, anstatt in Bildung, Kultur und Ausbau der Länder Europas zu investieren. Wir hetzen gegen die faulen Griechen, die ja so viel Geld bekommen, ohne was dafür zu leisten, obwohl wir insgeheim wissen, dass nicht ein Euro wirklich bei der griechischen Bevölkerung angekommen ist. Wir nehmen hin, dass sich diese korrupten Beamtlinge an allem bereichern, was eigentlich uns gehört. Wir finanzieren einen fetten, trägen, sinnlosen Beamtenkoloss dafür, dass er alles niederwirtschaftet und privatisiert, der immer mehr Entscheidungskompetenzen an sich nimmt, die ihm gar nicht zustehen.

Wir lassen zu, dass die demokratischen Werte und Rechte, die sich unsere Vorfahren in den letzten drei Jahrhunderten erkämpft haben immer mehr mit den Füßen getreten werden, dass es plötzlich wieder eine massive Beschneidung von Meinungs-, Presse-, Rede- und Versammlungsfreiheit gibt.

Wir nehmen stillschweigend zur Kenntnis, dass die europäischen Soldaten statt zur Verteidigung unseres Schaffens zur Mehrung des Wohlstandes einiger weniger benutzt werden, dass unsere Freiheit am Hindukusch und in Mali verteidigt wird, das geostrategische Gründe stets Vorrang vor humanitären und völkerrechtlichen Gründen haben. Wir lassen uns einspannen um die Spielchen einiger verrückter Massenmörder zu spielen und lassen uns Feindbilder einreden, die nur dazu dienen, die falschen zu bestrafen. Wir nehmen hin, dass es einige Staaten gibt, die sich nicht an UNO-Resolutionen und Völkerrecht halten müssen.

Wir akzeptieren jegliche Doppemoral unserer Regierungen, die Waffen an Diktatoren liefern und andere Staaten für das Gleiche verurteilen, dass die durch unser Schweigen getöteten Zivilisten Kollateralschäden und die der Gegenseite Völkermord genannt werden, dass wir in Länder einfallen, die erst durch unser Schweigen, unsere Passivität und unser Desinteresse destabilisiert und radikalisiert worden sind.

„Liberté, égalité, fraternité“ heißt nicht „es ist mir egal, ob sich die Libertären verbrüdern“!
Jetzt kommt die Rechnung für unsere Passivität und es ist wahrlich einfach, wieder einen Sündenbock zu finden, aktuell ist es ja der Moslem. Dieses Spiel funktioniert seit Jahrhunderten und es hat den Anschein, als funktioniere es auch dieses Mal wieder. Jedoch sollte sich jeder bewusst sein, je länger wir schweigen, je länger wir zulassen, dass ständig Unrecht zu Recht wird, dass jeder auf politischem und wirtschaftlichem Aufstieg zum großen Missmanagement stets ordentlich in die Bonbondose greift, statt alles zu tun, den Nutzen und das friedliche Nebeneinander der europäischen Völker zu mehren, so lange tragen wir die meiste Schuld an allem. Wollen wir wirklich sehenden Auges das nächste große europäische Inferno passieren lassen? Wollen wir uns von fremden Interessengruppen wirklich in einen neuen Weltkrieg treiben lassen? Wollen wir wirklich obrigkeitstreu immer wieder den geostrategischen Mantras folgen und uns instrumentalisieren lassen?
Europa hat die Pflicht (!), endlich aufzustehen, die Nazi-, Antisemiten-, Putinversteher-, Gutmenschen- und Verschwörungstheorie-Keulen abzuschütteln und den Finger auf die wahren Verursacher dieser aus den Fugen geratenen Welt zu richten! Wie kann es sein, dass wir im Restaurant das kalte Essen bemängeln und reklamieren, die ständigen Fehlentscheidungen, die Bereicherungen und das Missmanagement unserer „Volksvertreter“ aber stets hinnehmen? Man hat uns zu einer Gemeinschaft aus Nationalstaaten gemacht, die sich unter dem Mantel einer gemeinsamen Währung die Identität, die kulturelle Vielfalt und den Individualismus hat nehmen lassen, die stillschweigend zusieht, wie ihr Lebensraum aus reinem Profitinteresse zerstört wird.
Viel Zeit haben wir nicht mehr, aber es würde mich doch sehr schmerzen, das obige Video in einem Jahrzehnt meinen Kindern zu zeigen und zu sagen: „Das war einmal unser Europa, ein wunderschöner, liebens- und lebenswerter Kontinent und wir haben zugelassen, dass man ihn uns nimmt.“

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