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Pervers

Ich bin kein Freak der bedingungslosen Aktionismus in Sachen Klimaschutz befürwortet. Wenn man allein die Menge an CO2 betrachtet, die durch Vulkanismus, Geothermik und Eisschmelze an den Polen freigesetzt werden (übrigens periodisch auftretend, wie Messungen beweisen), sollte der Mensch aufhören, sich als das Maß aller Dinge zu betrachten, viele unserer Handlungen sind weit weniger weitreichend für Mutter Erde, als uns manche Lobby glauben machen will. Bevor wir die Welt mit CO2 zugrunde richten, haben wir wohl die angebliche Schöpfung – die Menschheit – selbst ausgerottet. Siehe dazu zum Beispiel „Der Treibhauseffekt“.

Nichtsdestotrotz bin ich der Meinung, dass man etwas, was man leihweise bekommen hat, auch in gutem Zustand wieder zurückgeben sollte. Das fängt bei Finanzhaushalten an und hört beim pfleglichen Umgang mit seiner Umwelt auf.

Die Finanzwelt folgt ihren eigenen Regeln, wie man anhand der Finanzkrise, den ausbleibenden Folgen für Verantwortliche, fehlende von den Regierungen veranlasste Konsequenzen und nationalen Wahlergebnissen unschwer erkennen kann. Seit meiner Arbeit bei einem Berliner Geldinstitut habe ich festgestellt, dass die globale Finanzwelt schon ziemlich ekelhaft sein kann. Aber was ich heute auf Telepolis gelesen habe, setzt dem ganzen die Krone auf. Wenn man bedenkt, dass zu Urzeiten das Geld nur ein Tauschmittel war und was daraus geworden ist, mit allen Konsequenzen, dann ist das schon ziemlich pervers. Wie man nun die Angst vieler zum Geldscheffeln nutzen und Innovation unterbinden könnte, setzt dem ganzen echt die Krone auf:

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